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Mein Weg auf die Welt

Irgendwo hat alles seinen Anfang. Meiner liegt in meinem Papa und meiner Mama, ihrer früheren Liebe zu einander und dem großen Wunsch dieser Liebe ein Gesicht zu verleihen.
Mein Gesicht !

Irgendwann zwischen Weihnachten 2oo4 und Neujahr 2oo5, in Ningbo, China, fing meine Reise an.

Donnerstag, 13.o1. 2oo5 (4 + 0) Heute blieb Mamas Periode aus, doch nachdem bei meiner großen Schwester selbst 14 Tage nach dem ausbleiben der Periode noch immer alle Tests negativ anzeigten ist Mama vorsichtig geworden. Im Monat zuvor hatten sie das schon einmal, da war Mama einfach nur ein paar Tage zu spät dran, also hieß es jetzt Ruhe bewahren und hoffen.

Sonntag, 16.o1. 2oo5 (4 + 3) Mamas Periode hat noch immer nicht eingesetzt, Papa schaut mit Hundeblick und dem konnte Mama nicht widersetehen. Für den Nachmittag sind sie mit Freunden zum shoppen verabredet, also macht Mama den Test jetzt am Mittag. Papa ist oben an seinem Computer wärend Mama gespannt den Teststreifen beobachtet und sie muss nicht lange warten, fast augenblicklich taucht der 2. Streifen auf und der Test sagt eindeutig POSITIV. Als Papa die Treppe runter kommt und fragt "Und ?" strahlt Mama über's ganze Gesicht und sagt einfach nur "Du wirst Papa !" und da steht Papa auch schon bei ihr, küsst sie, sieht sich den Test an und sie weinen vor Freude !

Ja, ich bin offiziell unterwegs !

Montag, 24.01. 2oo5 (5 + 4) Heute hat Mama sich das erste Mal übergeben. So muss ein Montag anfangen dachte sie isch noch und rief gleich Papa an um es ihm zu erzählen, beide lachten noch darüber das es jetzt wohl morgendliche Routine werden würde, doch am späten Nachmittag erwartete sie eine böse Überraschung denn Mama hatte plötzlich Schmierblutungen bekommen und große Angst.

Dienstag, 25. o1. 2oo5 (5 + 5) Mama hat weiterhin Schmierblutungen und rief den Arzt an da man ihr auf einer Internetseite Angst vor einer Fehlgeburt gemacht hat. Der Arzt sagt Mama sollte besser einen Arzt aufsuchen, doch in China ? Papa versucht jetzt so schnell wie möglich Flüge zu bekommen und weil Mama den chinesischen Airlines nicht vertraut, werden sie mit dem Nachtzug von Ningbo nach Peking fahren und von dort aus zurück nach hause fliegen.

Mittwoch, 26.o1. 2oo5 (5 + 6) Heute war es erst ruhig, doch gegen Abend setzten noch einmal Schmierblutungen ein. Mama weint den ganzen Tag, laggert ihren Po und das Becken hoch und liegt nur noch, ausser wenn sie auf die Toilette muss oder sie die lust auf Linsensuppe packt. Mama hat schrecklichen Appetit auf Linsensuppe und auf Tomaten.

Dienstag, o1.o2. 2oo5 (6 + 5) Wieder zu haus ein Finnland sind Papa und Mama sofort unterwegs zum Arzt. Mama erzählt ihm alles von meiner großen Schwester und von den Schmierblutungen und den jetzt inzwischen richtigen Blutungen. Er versucht so nett wie möglich zu sein, sagt aber auch das es sein könnte das Mama mich verloren hat.

Während Mama gebannt auf den Bildschirm starrt bis sie mich das 1. Mal sehen können. Papa steht neben ihr und hält ihre Hand und dann, dann sieht Mama mein kleines, pochendes Herz und fängt an zu weinen. Papa küsst sie, selbst Mamas Arzt hat Tränen in den Augen. Alles ist gut und Mama bekommt ihren Mutterpass.

Donnerstag, o3.o2. 2oo5 (7 + 0) Heute ist der Termin bei der finnischen Schwangerschaftsvorsorge. Mama ist von Anfang an nicht gut drauf. Sie soll, trotzdessen das sie ja schon einen Pass hat, noch einmal einen Test machen (wozu ?) und dann sagt man ihr auch nur "Ja, sie sind schwanger". Sie hat weiterhin Blutungen, aber keiner will es kontrollieren und das macht Mama ärgerlich.

Montag, o7.o2. 2oo5 (7 + 4) Mama hat Heute einen Termin zur Blutabnahme, nur um zu sehen ob sie gesund sei. Mehr wird wieder nicht kontrolliert.

Freitag, 11.o2. 2oo5 (8 + 1) Papa und Mama haben ihren Willen durchgesetzt und bei Mama wird ein unplanmässiger Ultraschall gemacht. Man sagt ihr das sie ja nur noch 4 Wochen warten müsste, niemand will verstehen das Mama schon einmal so lange gewartet hat und das sie dann vollkommen am Boden zerstört war weil sie meine große Schwester verloren hatte. Sollte etwas nicht okey sein, dann wolle sie es jetzt wissen und nicht erst in 4 Wochen. Es ist erstaunlich, ich bin nicht nur gewachsen, man kann mich als kleinen Menschen erkennen. Naja, letztes Mal war ich nur ein Kopf, ein Rumpf und ein kleines Herz, Heute kann man Arme und Beine erkennen und Mama sagt ich hätte Papas Nase und seine knuffigen Bäckchen.

Donnerstag, 1o.o3. 2oo5 (12 + 0) Ein großer Tag, alut Kalender bin ich heut' aus der kritischen Phase und in ein paar Tagen hat Mama ihren nächsten Ultraschalltermin. Angst hat sie natürlich noch immer, aber wenn der Termin gut verläuft, dann ist das Schlimmste überstanden. Bis auf viel Übelkeit und Schwindelgefühl, ständiges müde sein und eben das Übliche, gab es sonst nichts was man erwähnen müsste.

Papa und Mama sind eben ganz normal schwanger mit mir.

Montag, 14.o3. 2oo5 (12 + 4) Der Ultraschall bei der Routine war sehr schön. Papa und Mama haben geweint und waren so glücklich. Ich bin da, ich bin gewachsen und ich bin in Bestform. Das einzige was ihre Stimmung trübt ist die Unfreundlichkeit des Arztes der Mama ganz schön anfährt wegen des ausserplanmässigen Ultraschalls und ihrer Angst. Als Mama das Gesundheitszentrum verlässt sagt sie zu Papa das sie dort nicht noch einmal hin gehen wird und das tut sie auch nicht.

Samstag, 13.o3. 2oo5 (13 + 2) Papa und Mama haben Lose gezogen weil sie nicht nicht entscheiden konnten welches denn nun die Familienkutsch werden sollte. Ein schwarzer VW Passat und den holen sie jetzt in Deutschland ab. Dazu fahren wir mit der Fähre von Helsinki nach Travemünde und weil ja noch niemand von der Familie weiß das ich unterwegs bin werden die sicher Augen machen wenn sie Mamas, sich bereits wölbenden Bauch sehen.

Montag, 21.o3. 2oo5 (13 + 4) Die Überraschung ist geglückt, mit mir hat keiner gerechnet. Es hatten zwar alle gesagt "Wird ja auch mal Zeit" aber so wirklich das Papa und Mama nun so weit waren / sind, das hätte keiner gedacht. Leider wurde die Freude am Abend getrübt denn als Mama ins Bett gehen wollte hatte sie plötzlich Schmierblutungen. Papa versuchte si ezu berühigen, doch noch wärenddessen konnte Mama spüren das mehr und mehr kam und so zogen sie sich direkt wieder an und fuhren ins Krankenhaus. Alles okey, aber wieder schonen.



 

Dienstag, 22.o3. 2oo5 (13 + 5) Obwohl Mama ja nun letzte Nacht erst beim Arzt war ging sie heut' noch einmal. Sie und Papa hatten einen Termin für mich zum 3 D Ultraschall gemacht. Viel zu früh, aber Mama und Papa waren einfach nur vernarrt und weider ging die große Heulerei los. Mamas ehemaliger Arzt bei dem sie die Aufnahmen machen lies machte auch gleich noch ein paar Tests die in Finnland nicht durchgeführt worden waren und Mama konnte ein paar Fragen loswerden die man ihr nicht beantwortet hatte.

Montag, 28.o3. 2oo5 (14 + 4) Heute ist Ostermontag und wie so viele Trips nach Deutschland war auch dieser hier nicht einfach nur zum Spaß. Papa musste in die Schweiz und das für länger, also sollte Mama mit. Auto fahren, so lang ? Da si eja nun Nachtzüge kannten becshlossen sie einen deutschen Nachtzug zu nehmen und der war doch noch mal eine ganz andere Erfahrung als der in China.

Donnerstag, o7.o4. 2oo5 (16 + 0) Heute hatten wir wieder einen Termin beim Arzt. Mama ging es die ganze Zeit wärend wir in der Schweiz waren schlecht. Es war ungewöhnlich warm für die Jahreszeit und Mama war immer schwindelig. Ausserdem hatte sie einen merkwürdigen Ausfluß der sie alamierte und ständig Übungswehen. Doch alles ist okey. Sie soll Magnesium nehmen wegen der Wehen, oder wenn sie doller und schmerzhaft werden natürlich zum Arzt. Papa hoffte auf einen Ultraschall um endlich zu erfahren wer denn nun recht haben würde, er mit einem Mädchen oder Mama mit ihrer Vermutung das ich ein Junge bin. Doch Mama weigerte sich mehr oder weniger. Sie wüsste das es mir gut ginge, seit einigen Tagen spürte sie ein eigenartiges Blubben im Unterleib, mich. Mamas Arzt nahm ein komisches Mikrofon und fuhr damit über Mamas Bauch und das waren sie zu hören, meine Herzschläge. Ratet. Natürlich hat Mama wieder geheult.

Sonntag, 17.o4. 2oo5 (17 +3) Heute habe ich Mama den ersten richtigen Tritt verpasst. Also etwas das man auch als Tritt werten kann. Noch findet Mama das lustig ... das ich es mir allerdings auf ihrer Blase bequem gemacht habe, das findet si enicht lustig.

Mittwoch, 2o.o4. 2oo5 (17 + 6) Ein weiterer Routinetermin beim Arzt. Wieder Ultraschall, wieder kein Outing für Papa der es endlich wissen möchte. Mama hatte neulich einen Traum in dem sie mich gestillt hat und danach rief sie sofort Papa an und sagte sie wüsste nicht nur was ich bin, sie sei sich auch sicher wie ich aussehe. Ohne jeden Zweifel.

Sonntag, o1.o5. 2oo5 (19 + 3) Heute war Papa endlich schnell un dich aktiv genug. Er hat mich endlich zum ersten Mal treten gespürt ! Sonst war er imme rnicht schnell genug. Das war so schön. Mama lag auf dem Bett, Papa saß vor dem Bett am Pc und schrieb etwas und dann rief Mama ihn ... die ersten ein oder zwei Male verpasste er es und dachte Mama würde ihn ver... wollen, doch dann, endlich, konnte er mich spüren.

Mittwoch, 18.o5. 2oo5 (21 + 6) Papa und Mama haben, nachdem sie so unglücklich über Mamas und meine Betreuung hier waren, beschlossen für den Rest der Schwangerschaft, meine Geburt und bis ich alt genug bin, nach Deutschland zu gehen. Papa hat sich versetzen lassen und das sogar ganz fix. Aber Heute geht es um mich bevor wir am Wochenende umziehen. Ultraschall bei Mamas neuem Arzt steht an und der ist nett. Er fragt Mama ob sie etwas ahnte, sie sagte ja und Junge und er meinte das die mütterliche Intuition sich selten täuscht. Ich werde ein Til !

Dienstag, 24.o5. 2oo5 (22 + 5) Nach 2 Tagen auf der Fähre und 2 weiteren Tagen im Auto ist ein anstrengender Umzug fast vorbei. Anstrengend ist er vorallem für Papa und es tut Mama so leid das sie ihm nicht helfen kann. Aber mein Papa ist der Beste ! Als Mama nach einem kleinen Schläfchen aufwacht un dsich umziehen will fällt ihr plötzlich auf das ihr Bauch, um den Nabel herum, blau ist. Sieht böse aus. Aber weil ich schön strampel kann es doch nichts sein.

Mittwoch, 25.o5. 2oo5 (22 + 6) Der Bauch ist tiefblau und grün, gerade als ob Mama in den Bauch getreten worden wäre. Vermutlich ist es nur von der Autofahrt, aber kontrollieren lassen wollen sie es. Natürlich ist Mittwoch und natürlich hat der Arzt nicht mehr offen eh sie so weit sind (aber Papa hatte sich ausschlafen auch verdient !), also fahren Papa und Mama un dich in das Hospital in dem ich später auch auf die Welt kommen soll. Mama wird kontrolliert, erklären kann es sich keiner, aber gut geht es mir und da sist das Wichtigste.

Montag, 3o.o5. 2oo5 (23 + 4) Heute haben wir den ersten Termin bei Mamas neuem, deutschen Arzt. Natürlich will auch der schon wieder Fotos haben und weil Mama so schnell zunimmt und ich so groß bin, schickt er sie auch gleich noch zum Zuckertest. Aber erst nächste Woche.

 

Dienstag, o7.o6. 2oo5 (24 + 5) Der Zuckertest stand an und igitt war der ekelig. Doch die Ergenisse (wie wir später erfuhren) sind okey. Grenzbereich, aber noch als gut zu bezeichnen.

Montag, 2o.o6. 2oo5 (26 + 4) Nach 3 Wochen sitzen wir wieder beim Arzt und heute haben wir uns auch gleich nach dem Termin im Hospital zur Entbindung angemeldet. Alles wunderbar und Papa und Mama sind ganz schön nervös wegen all dem neuen. So ein Kreißsaal ist doch etwas anderes als erwartet. Die Räume sind groß und freundlich, anders als erwartet und das Personal sehr lieb und nett und entbiden wird mich ja der Arzt den Mama nun kennt, also, alles bestens. Ausserdem haben Papa und Mama sich auch zum geburtsvorbereitungskurs angemeldet und darauf freut Mama sich schon riesig. Endlich andere, werdende Mamas treffen und Papa wird es sicher auch gut tun sich mit anderen, werdenden Papas auszutauschen.

Mittwoch, 29.o6. 2oo5 (27 + 6) Als Papa heut' mit Mama in der Stadt war um ein paar Sachen für mich zu kaufen ging es Mama plötzlich nicht gut. Ihr war heiß (war es ohnehin schon) und schwindelig. Sie ging zur Toilette und als sie sich die Hände wusch fiel ihr auf das die urplötzlich schrecklich dick waren und auch ihr Hals und ihr Gesicht. Sie schwankte zurück nach draussen zu Papa der sofort den Arzt anrief und Mama solle sich hinlegen. Bei dem Wetter könnte es normal sein, doch sie solle sich schonen und wenn es ihr gar nicht gut ginge, dann solle sie ins Hospital kommen.

Dienstag, 12.o7. 2oo5 (29 + 5) Mama ging e snicht gut, doch sie hielt durch bis zum nächsten Termin. Sie ist zwar noch nicht so weit, aber aus Vorsicht wird ein CTG geschrieben. Alles so okey wie es okey sein kann. Mamas Arzt meint das sie vermutlich eine Gestose habe und sich schonen müsse. Vorallem müsste sie Eiweißreich essen und die Beine hoch legen.

Freitag, 22.o7. 2oo5 (31 + 1) Heute kam die Hebamme vorbei die die Nachsorge übernehmen wird, zum kennenlernen. Mama mag sie und auch Papa findet sie nett. Sie ist sehr lustig und mit ihr haben wir sicher die richtige Wahl getroffen.

Dienstag, o2.o8. 2oo5 (32 + 5) Wieder ein Termin beim Arzt und wieder ein CTG. Heute durfte Papa dabei sein, letztes Mal wusste Mama gar nicht was los ist und Papa verpasste mein erstes CTG. Umso gespannter war er dieses Mal. Mama geht es nicht so toll, sie lagert furchtbar viel Wasser ein, aber noch kann sie sich auf den Beinen halten. Dennoch, Mamas Arzt sagt sie solle sich schonen (noch mehr ?) und sobald etwas sei ins Hospital fahren. Um sicher zu gehen und Mama besser überwachen zu können, soll sie bereits in einer Woche wieder kommen.

Dienstag, o9.o8. 2oo5 (33 + 5) Kein erfreulicher Besuch beim Arzt. Er weist Mama ins Hospital ein und das auf unbestimmte Zeit. Mama bekommt eine Nadel in die Hand, daran einen Perfuser mit Blutdruck senkenden Mitteln. Es ist eine Gestose. Krankenhäuser und Mama passen nicht zusammen und Mama weint die ganze Nacht. Als sie am Morgen die Trombosespritze verweigert sagt man ihr sie dürfe nach hause gehen, aber nur wenn sie Bettruhe hält und sich nicht überanstrengt oder aufregt. Sie muss 6 mal täglich Magnesium nehmen und alles was sie ißt aufschreiben, Blutdruck messen und so weiter und sobald etwas komisch ist soll sie ins Hospital fahren.

Freitag, 12.o8. 2oo5 (34 + 1) Es ist etwas komisch, ich hab emich den ganzen Tag nicht gerührt und so fährt Papa Mama und mich ins Hospital wo ein CTG geschrieben wird. Ich bin da, mein Herz schlägt und ich wache langsam auf. Aufatmen geht um, dennoch, der Schreck sitzt erst einmal.

Montag, 15.o8. 2oo5 (34 + 4) Termin beim Arzt der imme rbesorgter über Mamas Zustand wird und versucht sie "bei Laune" zu halten. Noch ist es zu früh für mich und Mama kämpft wie eine Löwin. Zum Geburtsvorbereitungskurs kann sie nicht gehen und ist so traurig, doch es wäre zu anstregend im Moment für sie und mich, also hüten wir weiterhin, bei Temepraturen um die 35 Grad, das Bett.

Sonntag, 21.o8. 2oo5 (35 + 3) Ich melde mich nicht, wieder geht es ins Hospital. Entwarnung. Dieses Mal habe ich mich gemeldet als wir gerade mit dem Wagen durch die Schranke waren, also bezahlen mussten wir eh, dann konnten wi rmich auch kontrollieren lassen.

Montag, 22.o8. 2oo5 (35 + 4) Der Arzt sagt Mama das wir die Magnesium Dosis runterschrauben sollten. Mama kämpft oft mit starken Krämpfen im Oberbauch, aber es scheint alles okey zu sein.


Sonntag, 28.o8. 2oo5 (36 + 3) Bereits morgens geht es Mama nicht gut un dich melde mich nicht, egal was Papa und sie auch tun. Oft hilft es einfach das Papa mit mir redet oder Mama sich so dreht wie es nicht mag, doch Heute kommt gar nichts. Papa und sie brechen sofort ins Hospital auf wo man wieder Entwarnung gibt, dennoch, die Angst das mir etwas passiert wird immer größer. Am Nachmittag kommt Mamas Hebi und gibt Papa und Mama einen Crashkurs in Geburtsvorbereitung weil Mama und Papa den Kurs ja nicht machen können.

Montag, 29.o8. 2oo5 (36 + 4) Magnesium soll Mama jetzt nur noch nach Bedarf nehmen, also wenn ihr blutdruck steigt und über den muss sie seine Tabelle führen, ebenso über das Gewicht. Teilweise lagert Mama über Nacht 1 - 2 Kilo Wasser ein und das sieht man ihr auch an. Sie fühlt sich furchtbar und kann nicht mehr.

Donnerstag, o1.o9. 2oo5 (37 + 0) Ein schlimmer Tag, ich hab emich zwar gemeldet aber Mama kann nicht mehr. Sie weint vor Schmerzen, ist fertig. Am Abend fährt Papa mit ihr ins Hospital wo man sie fragt ob sie über Nacht bleiben will und Mama stimmt zu. Nach CTG und Untersuchung steht fest in Hinsicht Geburt tut sich nichts. Ein paar kleine Wehen kommen und gehen, aber das war es. Mama soll nach hause gehen, sich auf keinen Fall aufregen oder anstrengen und imme rbereit sein ins Hospital zu kommen. Sollte e sihr weiterhin so gehen, dann wolle man die Geburt einleiten. Am Montag solle sie den Arzt auf einen Wehenbelastungstest ansprechen um zu sehen wie wir es schaffen würden.

Montag, o5.o9. 2oo5 (37 + 4) Das Wochenende war erstaunlich ruhig und Mamas Arzt überrascht sie zu sehen, er dachte sie sei im Hospital für den Test. Er untersuchte Mama, nichts hatte sich getan, Mamas Ödeme waren nun Stufe 3 und Mama weinte bei jeder Bewegung. Er bat sie es sich zu überlegen ob und wann wir die Geburt einleiten würden denn so könnte Mama nicht lange weiter machen. Bereits nach 2 Tagen solle sie wieder kommen und man würde sehen wie es ihr geht.

Mittwoch, o7.o8. 2oo5 (37 + 6) Das war es, meine Tag eim bauch sind gezählt. Papa und Mama haben, nachdem Mama jetzt wirklich gar nichts mehr tun kann und der Arzt sagt das sie eine spontane Geburt nicht schaffen kann, in den Kaiserschnitt eingewilligt. Meine Zwangsräumung wird in 2 Tagen sein wenn ich bis dahin nicht freiwillig komme.

Donnerstag, 08.o9. 2oo5 (38 + 0) Papa fährt Mama ins Hospital wo man etliche Tests mit ihr macht. Als Mama das Haus verlässt bleibt sie an der Tür stehen und sagt zu Papa; "Weißt du eigentlich das, das nächste Mal wenn ich durch diese Tür gehe, wir unseren Til dabei haben ?" und da sist eine merkwürdige Vorstellung. So lange bin ich nun schon da drinnen und raus muss ich irgendwann. Mama hatte nie Angst vor der Geburt, aber panische Angst vor einem Kaiserschnitt und nun würde genau das eintreten.

Freitag, o9.o9. 2oo5 (38 + 1) Ich werde geholt !


 
Wir sind Engel mit einem Flügel um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen. by Luciano de Crescenzo
 
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