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Meine Geburt

 

Ich kam am

*09.09.2005

 

um

07:47 Uhr

 

im Marienhospital, Darmstadt zur Welt.

Am Tag vor meiner Ankunft brachte Papa meine Mama morgens ins Hospital.

Erst einmal dauerte die Anmeldung furchtbar lang. Mama fiel fast vom Stuhl weil ihr so schlecht und schwindelig wurde.

Danach brachte Papa Mama auf ihr Zimmer, weiter in den Kreißsaal und dann wurde ihr Blut abgenommen und ein EKG geschrieben.

Dann ging Mama wieder in den Kreißsaal wor man ein CTG schrieb.

Ein paar leichte Wehen, aber sonst nichts.

Traurig darüber das nun der Kaiserschnitt sehr kurz bevor stand, lag Mama in ihrem Bett, Papa saß neben ihr und sie streichelten mich in Mamas Bauch.

Am Abend brachte eine Schwester Mama ihr Essen, es war kurz bevor Papa gehen musste. Die Schwester sah wie Papa und Mama mich streichelten und sagte das sie vorsichtig sein sollten, es würde Wehen auslösen können.

Mama und Papa sahen einander an, nickten der Schwester zu die den raum verließ und dann streichelten sie Beide wild drauf los. Sie streichelten mich immer, mamchmal den ganzen Tag und bisher war noch nichts passiert. Vielleicht ja nun.

Dann kam die Nacht und Papa musste uns allein lassen.

Mama streichelte die ganze Nacht. Lief auf dem Gang und in ihrem Zimmer auf und ab. An Schlaf war nicht zu denken.

Irgendwann, am frühen Morgen, schlief Mama doch ein.

Um halb 7 Uhr weckte Kathrin Ocklenburg, Mamas Hebamme, uns. Wo war Papa ? Eigentlich wollte er das tun. Mama bat sie etwas zu warten, sie würde gleich allein in den Kreißsaal kommen. Kathrin nickte und Mama rief Papa an. Der hatte verschlafen, war nun aber unterwegs.

Mama wusch sich gründlich, putzte sich die Zähne und taperte hinüber in den Kreißsaal.

Kathrin beruhigte Mama erst einmal, schloß sie an das CTG an und dann kam ich ... Wehen ... Papa kam genau richtig herein als wir alle feststellten das bei Mama schöne regelmässige Geburtswehen eingesetzt hatten.

Mama freute sich, aber leider zu früh. Wegen ihrer schweren Gestose wollte man sie nicht mehr spontan entbinden lassen.

Mama schimpfte, aber es half alles nichts.

Sie wurde rasiert, bekam ihren Katheter und wurde in den Op geschoben.

Papa musste noch einen Augenblick draussen warten wärend Mama ihre Spinal bekam von Dr. Angrés. Dann wurde auch er hinzugeholt.

Dr. Brandes kam hinzu, fragte wie es Mama ginge, die war noch immer etwas stinkig nicht spontan entbinden zu dürfen, er fragte sie ob sie einen Musikwunsch habe, Mama schüttelte den Kopf und er stellte Queen an.

Papa saß an Mamas Kopf und redete auf sie ein. Mama hatte das Gefühl er würde eher reden um sich zu beruhigen.

Es ruckelte und zuckelte dort unten, dann wurde gedrückt, Mama war es etwas unangenehm und dann fragte ein Arzt ob Papa sich mich gar nicht ansehen wolle.

Mama versuchte schon an ihm vorbei zu sehen, aber keine Chance. Schließlich stellte Papa fest das ich da bin und ich fing auch langsam mal an zu nölen.

Papa küsste Mama und kam zu mir.

Jetzt, endlich durfte ich auf Mamas Brust. Dafür schnallte man sogar ihre Hand ab um mich zu streicheln und zu halten. 

Unser Glück blieb aber nicht lange dreisam denn Papa und ich wurden in den Kreißsaal gebracht wärend man Mama wieder zu nähte.

Eine Überraschung hatte ich aber noch auf Lager, von der erfuhr Mama aber erst als alles kontrolliert war. Ich hatte bereits in grünem Fruchtwasser gelegen. Es war also, 13 Tage vor ET wirklich Zeit mich da raus zu holen.

Mamas Narkose lies bereits nach als sie zu uns kam, aber mit mir im Arm lies sich der Schmerz vergessen.

Wir blieben noch eine Stunde im Kreißsaal und dann wurden wir auf unser Einzelzimmer gebracht.


 
Wir sind Engel mit einem Flügel um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen. by Luciano de Crescenzo
 
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